Uber den Künstler
Chang Xugong, geboren 1957 in Tangshan, Provinz Hebei, China, ist ein bedeutender chinesischer Künstler, der für seinen einzigartigen Ansatz in der zeitgenössischen Kunst bekannt ist. 1980 erhielt er seinen Abschluss an der Tangshan Normal University.
1994 zog Chang in die Künstlerenklave Yuanmingyuan in der Nähe des Alten Sommerpalastes in Peking. Diese Gemeinschaft radikaler junger Künstler strebte nach gesellschaftlichen und künstlerischen Veränderungen, die Changs künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflussten.
Chang wird oft mit der „Gaudy Art“-Bewegung in Verbindung gebracht, ein Begriff, der vom Kritiker Li Xianting geprägt wurde. Diese Bewegung kritisierte die „Schnell reich werden“-Mentalität, die in den 1990er Jahren nach Deng Xiaopings Wirtschaftsreformen in der chinesischen Gesellschaft aufkam.
Changs gestickte Porträts von Persönlichkeiten der oberen und unteren sozialen Schichten spiegeln diese Kritik wider und erinnern an die grellen Werbespots jener Zeit. Darüber hinaus verweisen sie auf die leuchtenden Farben der Volkskunst wie Stickereien und Holzschnitte.
Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem 2005 in „Mahjong: Zeitgenössische chinesische Kunst aus der Sigg Collection“ in Bern, Schweiz, sowie in Einzel- und Gruppenausstellungen in China, Deutschland und Australien. Chang lebt und arbeitet derzeit in Peking.















































