Uber den Künstler

Geboren 1966 in Shingu-Shi, Präfektur Wakayama, Japan. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte er in Kumano und gewann dort bleibende Eindrücke von der dortigen Berglandschaft sowie vom in Japan berühmten Shinto-Feuerfest Othono-himatsuri, das jährlich am 6. Februar in Kumano stattfindet. Von 1988 bis 1994 studierte Ogawa Malerei an der Tama Art University in Tokio und nahm dort... Read more

Geboren 1966 in Shingu-Shi, Präfektur Wakayama, Japan. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte er in Kumano und gewann dort bleibende Eindrücke von der dortigen Berglandschaft sowie vom in Japan berühmten Shinto-Feuerfest Othono-himatsuri, das jährlich am 6. Februar in Kumano stattfindet.

Von 1988 bis 1994 studierte Ogawa Malerei an der Tama Art University in Tokio und nahm dort von 1992 bis 1994 an der Abschlussklasse für Ölmalerei teil.

Heute unterrichtet er zeitgenössische Kunst an der Tama University und am Yokohama Art College in Tokio.

Im Mittelpunkt der künstlerischen Bemühungen von Tomoji Ogawa steht die Frage nach der Realität, nach dem eigentlichen Wesen der Dinge. Der Versuch, das Wirkliche durch die Reproduktion der äußeren Erscheinung zu erfassen, endete bald in der Enttäuschung, dass das konkrete Subjekt die innere Realität des subjektiven Erlebens verdeckte. Auf der Suche nach Möglichkeiten einer geeigneten Darstellung des elementaren Erlebens der Himmelsfarben entdeckte er 1993 eher durch Zufall die Farbreflexion auf einer Wand aus bemaltem Holz und stieß damit auf sein zentrales künstlerisches Thema: die optische Mischung von Lichtreflexionen aus Farbe Oberflächen.

1992 erfolgte seine erste Auslandsreise: zur Documenta 9 in Kassel. Seitdem sind Reisen und Aufenthalte an verschiedenen Orten der Welt ein wichtiges Thema seiner Kunst, das in seiner Serie „Sunrise and Sunset“ zum Ausdruck kommt. Diese Serien wurden von Ogawa konzipiert
als fortlaufendes, lebenslanges Projekt.

Mit seinen streng rechtwinkligen, offenen, weißen Holzkonstruktionen als Träger der nur indirekt sichtbaren Farbe knüpft Ogawa dezidiert an die formale und funktionale Tradition der japanischen Lebensart sowie an die äußerst dichte Formensprache an Zen-buddhistischer Trockengartenlandschaften. ICH

1998 traf er René Rietmeyer zum ersten Mal in Tokio und seitdem haben die beiden Künstler zahlreiche gemeinsame Arbeits- und Ausstellungsprojekte in Deutschland, den Niederlanden und in Miami, USA, durchgeführt. Derzeit arbeitet Ogawa an verschiedenen zwei- und dreidimensionalen Serien (Optical Limit, Color Tint).

Er lebt am Tama-Fluss an der Grenze zu Tokio, Japan.

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