Europa  by Johann Baptist Homann
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Europa 1720

Johann Baptist Homann

€ 650

Inter-Antiquariaat Mefferdt & De Jonge

  • Über Kunstwerk
    FINE 18TH-CENTURY MAP OF EUROPE “Europa Christiani Orbis Domina in Sua Imperia Regna”. Copper engraving published by Johann Baptiste Homann of Nuremberg, c. 1720. Coloured by a later hand. Size. 57,5 x 49 cm. The titel cartouche is decorated with cherubs that play between the clouds with the crowns of the different European principalities, between them the seated emperor of the Holy Roman Empire with laurel wreath, sword and eagle. Johann Baptist Homann (1663-1724) was a mapmaker who founded the famous Homann Heirs publishing company. He lived his entire life in Bavaria, particularly in Nuremberg. Initially, Johann trained to become a priest before converting to Protestantism and working as a notary. In 1702, Johann founded a publishing house that specialized in engravings. The firm flourished, becoming the leading map publisher in Germany and an important entity in the European map market. In 1715, Johann was named Imperial Geographer to the Holy Roman Empire by Charles VI and made a member of the Prussian Academy of Sciences. Most importantly for his business, his reputation and contacts gained him imperial printing privileges which protected his publications and recommended him to customers. Johann is best known for this Grosser Atlas ueber die ganze Welt, or the Grand Atlas of the World, published in 1716. After Johann died in 1724, the business passed to his son, Christoph (1703-1730). Upon Christoph’s early death, the company passed to subsequent heirs, with the name of the company changing to Homann Erben, or Homann Heirs. The firm continued in business until 1848. Price: Euro 650,-
  • Über Künstler

    Johann Baptist Homann (1664–1724) war ein bedeutender deutscher Kartograf, Kupferstecher und Verleger des frühen 18. Jahrhunderts und gilt weithin als einer der einflussreichsten Kartenmacher seiner Zeit. Geboren in Oberkammlach in Bayern, besuchte er zunächst eine Jesuitenschule, bevor er zum Protestantismus konvertierte – eine Entscheidung, die seinen persönlichen und beruflichen Werdegang prägen sollte.Johann Baptist Homann (1664–1724) war ein bedeutender deutscher Kartograf, Kupferstecher und Verleger des frühen 18. Jahrhunderts und gilt weithin als einer der einflussreichsten Kartenmacher seiner Zeit. Geboren in Oberkammlach in Bayern, besuchte er zunächst eine Jesuitenschule, bevor er zum Protestantismus konvertierte – eine Entscheidung, die seinen persönlichen und beruflichen Werdegang prägen sollte.

    Homann begann seine Laufbahn 1687 als Notar in Nürnberg, wandte sich aber bald der Kupferstecherei und Kartografie zu, angetrieben von seinem wachsenden Interesse an Geografie und der visuellen Darstellung von Wissen. Nach einer prägenden Zeit in Wien zwischen 1693 und 1695 kehrte er nach Nürnberg zurück, wo er 1702 seinen eigenen Verlag gründete. Dies markierte den Beginn einer äußerst produktiven und einflussreichen Karriere.

    Seine Karten erlangten schnell Anerkennung für ihre Präzision, Klarheit und ihren dekorativen Reichtum, der wissenschaftliche Strenge mit aufwendiger barocker Ornamentik verband. Homanns Ruf führte 1715 zu seiner Ernennung zum kaiserlichen Geographen durch Kaiser Karl VI., und später wurde er in die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt – eine Anerkennung seines Beitrags zur Förderung der Geographie.
    1716 veröffentlichte Homann sein berühmtestes Werk, den „Großen Atlas über die ganze Welt“, eine umfassende und ambitionierte Kartensammlung, die sein Vermächtnis festigte. Viele dieser Werke entstanden in Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Christoph Weigel dem Älteren. Mit seinem Verlag und seinen kartographischen Arbeiten trug Homann maßgeblich dazu bei, Nürnberg zu einem bedeutenden Zentrum der Kartenproduktion in Europa zu entwickeln.

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Artwork details