MUSEUMPOORT BIJ AVOND, RIJKSMUSEUM 1950
Carel Willink
Original Öl auf Leinwand
66 ⨯ 52 cm
Preis auf Anfrage
Studio 2000 Art Gallery
- Über KunstwerkOlieverf op doek
66,3 x 52,5 cm,
Gesigneerd en gedateerd: rechtsonder ‘Willink ‘50’
Herkomst: Particuliere collectie, Nederland; Collectie Loek Brons, Amsterdam; collectie dr. I Swelheim, Amsterdam.
Literatuur: tentoonstellingscatalogus, Kunsthandel Huinck & Scherjon, ‘A.C. Willink’, 1950, cat. nr. 8; W. Kramer, Willink, Den Haag 1973, p. 139, afb. 157; tentoonstellingscatalogus Amersfoort de Zonnehof, Willink 75 jaar, 1974, cat. nr. 10-157; H.L.C. Jaffé, Willink, vl. III, Amsterdam 1986,
p. 227, cat. nr. 224 (ill); Kunst en Kunstleven, N. Miret, 1950, nr. 12.
Tentoongesteld: Amsterdam, Kunsthandel Huinck & Scherjon, ‘A.C. Willink, 23 oktober – 18 november 1950; Amersfoort, De Zonnehof, ‘Willink 75 jaar, 19 december 1974 - 2 maart 1975.
Dit vervreemde en sfeervolle schilderij toont de op de hoek van de Hobbemastraat en de Jan Luykenstraat staat in de tuin van het Rijksmuseum staande poort, opgebouwd uit brokstukken van de Herepoort, die in 1621 in Groningen neergezet was. de nachtsfeer wordt verhoogd door het mysterieuze licht op het Rijksmuseum. - Über Künstler
Albert Carel Willink (1900–1983) war einer der bedeutendsten niederländischen Maler des 20. Jahrhunderts und gilt international als Großmeister des magischen Realismus. Er selbst bevorzugte jedoch die Bezeichnungen imaginärer Realismus oder fantastischer Realismus. Sein Werk zeichnet sich durch technisch virtuose Gemälde aus, in denen monumentale Architektur, klassische Skulpturen, dramatische Himmel und eine unterschwellige Bedrohung zu einer rätselhaften, zeitlosen Welt verschmelzen.
Willink wurde am 7. März 1900 in Amsterdam geboren. Nach einem kurzen Studium der Medizin und Architektur in Delft beschloss er, sich ganz der Kunst zu widmen und ging nach Berlin, um dort Kunst zu studieren. In seiner frühen Schaffensphase experimentierte er mit verschiedenen modernen Strömungen, darunter Konstruktivismus, Kubismus und Futurismus. Eine Reise nach Italien markierte einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Entwicklung. Dort war er tief beeindruckt von der metaphysischen Malerei Giorgio de Chiricos. Ab den späten 1920er Jahren wandte er sich von der Abstraktion ab und entwickelte seinen charakteristischen, kühlen und äußerst präzisen realistischen Stil. In seinen Gemälden schuf Willink eine einzigartige Bildwelt, in der klassische Gebäude, Statuen, verlassene Straßen, exotische Tiere und menschliche Figuren in einem unnatürlichen und oft unheilvollen Umfeld erscheinen. Seine Werke strahlen eine tiefe Melancholie, Vergänglichkeit und existenzielle Unsicherheit aus. Die bedrohlichen Wolkenformationen und die sorgfältig komponierten Bilder verleihen seinen Gemälden eine Spannung, die gleichermaßen faszinierend wie beunruhigend ist.
Neben seinen imaginären Landschaften war Willink ein gefragter Porträtmaler. Zahlreiche prominente Niederländer, Künstler, Geschäftsleute und Mitglieder der gesellschaftlichen Elite ließen sich von ihm porträtieren. Seine Porträts vereinen beinahe fotografische Genauigkeit mit subtiler psychologischer Tiefe.
Willink war auch außerhalb der Kunstwelt eine bekannte Persönlichkeit. Er war viermal verheiratet und erregte in den 1970er Jahren durch seine Heirat mit seiner extravaganten dritten Frau und Muse Mathilde Willink großes Medieninteresse. Ihr markantes Aussehen und ihre turbulente Beziehung machten sie zu einem der meistdiskutierten Künstlerpaare der Niederlande. Nach der Scheidung heiratete Willink 1977 die Künstlerin Sylvia Quiël, die bis zu seinem Tod am 19. Oktober 1983 an seiner Seite blieb.
Mit seiner unvergleichlichen technischen Meisterschaft, seiner geheimnisvollen Bildsprache und seiner einzigartigen Sicht auf die Realität zählt Albert Carel Willink zu den bedeutendsten Künstlern der niederländischen Kunstgeschichte. Seine Gemälde werden weltweit für ihre perfekte Ausführung, ihre psychologische Spannung und ihre zeitlose, beunruhigende Schönheit bewundert.
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