Two woman doing the laundry 1905
Otto van Rees
ÖlfarbeFarbe
43 ⨯ 52 cm
ConditionExcellent
Preis auf Anfrage
Studio 2000 Art Gallery
- Über KunstwerkOil on canvas
43 x 52 cm.
Signed: lower left ‘OvR’
Particularities: ID 35.
Provenance: Acquired directly from the artist by Han Coray, Switzerland; Private collection, Swiss; Auct. Christie’s, Amsterdam, 17 june 2014, Lot. no. 19.; Private collection, The Netherlands.
Exhibited: Rotterdam, Kunsthandel Oldenzeel, Tentoonstelling van Schilderijen door Otto van Rees en van Schetsen en Studies door David Oyens, 14 May - 17 June 1908, no. 29/30.
Zürich, Galerie Tanner, Otto van Rees, Paris/Hans Arp/A.C. van Rees-Dutilh, Paris, Moderne Wand-Teppiche, Stickereien Malereien, Zeichnungen, 14 - 30 November 1915, no. 21; Utrecht, Centraal Museum/The Hague, Gemeentemuseum, Otto en Adya van Rees. Leven en werk tot 1934, 30 April - 24 August 1975, no. 16 (ill.). Ascona, Museo Communale d'Arte Moderna, Otto van Rees. 1884-1957, 17 September - 30 October 1994, no. 8 (ill.); This work is included in the archive of the Van Rees Stichting number: ID 35.
Literature: Faasen, Egbert en Sjoerd, Grijns, Laura, Lesparre Irène, Raad, Jaqueline de, Otto van Rees, Waanders Uitgevers, Zwolle Van Rees Stichting, De Bilt, afb. p. 74 en p. 297; Ida Boelema, Irène Lesparre (ed.), Otto van Rees, Zwolle 2005, no. 15 (ill.). - Über Künstler
Otto van Rees (Freiburg im Breisgau, 20. April 1884 – Utrecht, 19. Mai 1957) war ein niederländischer Maler, der eine wichtige Rolle in der europäischen Avantgardebewegung des frühen 20. Jahrhunderts spielte. Er wuchs in einem intellektuellen und sozialistischen Umfeld auf; Sein Vater, Jacob van Rees, war Professor für Histologie an der Universität von Amsterdam und gründete 1899 die Idealistische Kolonie der Internationalen Bruderschaft in Blaricum. Diese Kolonie diente als Treffpunkt für Freidenker, Anarchisten, Philosophen und Künstler.
Im Alter von siebzehn Jahren lernte Otto Cathérine Dutilh kennen, eine Künstlerin mit künstlerischer Ausbildung aus Brüssel. 1902 zogen sie zusammen in eine Koloniehütte in Blaricum. Im Oktober 1904 zog Van Rees nach Paris, wo er sich im Bateau-Lavoir niederließ, einer Brutstätte für Künstler in Montmartre. Hier kam er mit prominenten Persönlichkeiten wie Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris in Kontakt. Seine Frau, Adya Dutilh, kam im Dezember 1904 zu ihm.
Während seines Aufenthalts in Paris entwickelte Van Rees seinen Stil vom Neoimpressionismus zum analytischen Kubismus. Er stellte seine Werke in renommierten Galerien aus und nahm an bedeutenden Ausstellungen teil, darunter dem Sonderbund in Köln (1912) und Der Sturm in Berlin (1913).
Während des Ersten Weltkrieges hielt sich Van Rees im schweizerischen Ascona auf, einem Zufluchtsort für Künstler und Intellektuelle. Gemeinsam mit Hans Arp und seiner Frau Adya organisierte er im November 1915 eine Ausstellung in der Galerie Tanner in Zürich, die als eine der ersten Dadaisten-Ausstellungen gilt.
Nach dem tragischen Tod ihrer ältesten Tochter bei einem Zugunglück in Frankreich kehrte Van Rees 1934 in die Niederlande zurück. Hier verzierte er mehrere öffentliche Gebäude mit Wandgemälden und wurde zum Mentor für junge Künstler.
Otto van Rees starb am 19. Mai 1957 in Utrecht. Sein Erbe umfasst ein vielfältiges Werk, das die Entwicklung der modernen Kunst in Europa widerspiegelt.
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