Circustent met Zebra by Kees Timmer
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Circustent met Zebra 1943

Kees Timmer

Original Öl auf Leinwand
87 ⨯ 99 cm
Preis auf Anfrage

Studio 2000 Art Gallery

  • Über Kunstwerk
    Circustent met Zebra, 1943,
    Kees Timmer (Zaandam 1903 – 1978 Rotterdam)
    Zebra met ezel en clown in circustent, 1943
    Olieverf op doek
    87 x 99 cm.
    Gesigneerd: links boven
    Herkomst: Particuliere collectie, Nederland; M.L. Maas collectie, Rotterdam; Amsterdam 17/18 november 1981, Veiling Mak van Waay, nr. 625; Mej. A.P. van ’t Hoff, Museum Boymans van Beuningen, Rotterdam 15/1-1/3 1970, p. 112.
    Tent.: Rotterdam 1970, Museum Boymans van Beuningen, pag. 112, Amsterdam 1949/50, Stedelijk Museum, Rotterdamse beeldende kunstenaars, 196, 63.
    Lit.: Algemeen Handelsblad februari 1965
  • Über Künstler

    Cornelis (Cees oder Kees) Timmer (Zaandam, 20. Juni 1903 – Rotterdam, 24. Januar 1978) war ein vielseitiger und eigenwilliger niederländischer Künstler, der sich nicht auf einen Stil oder eine Disziplin festlegen ließ. Er arbeitete als Maler, Zeichner, Bildhauer, Grafiker, Goldschmied, Wandmaler, Monumentalkünstler und Mosaikkünstler. Sein Werk ist ein Paradebeispiel für Handwerkskunst, Erfindungsreichtum und Liebe zum Alltag.

    Timmer wuchs in Zaandam in einer Zeit der Industrialisierung und des Wandels auf, die seine Weltsicht prägen sollten. Sein Talent wurde schon früh erkannt. Er studierte an der Akademie der Schönen Künste und Technischen Wissenschaften in Rotterdam, wo er sich als neugieriger und vielseitiger Student entwickelte, der keine Grenzen zwischen den Kunstformen kannte.

    Sein Stil entwickelte sich eigenwillig und lehnte akademische Dogmen ab. Er bevorzugte das Alltägliche und Humorvolle. Seine Werke enthielten oft subtile Ironie und ein scharfes Auge für Charakter und Details. Timmer malte Straßenszenen, Tiere (insbesondere seine charakteristischen Affen), Porträts und Szenen in einem leichten, erzählerischen Ton. Seine Zeichnungen waren virtuos und spritzig, oft von einem spielerischen Realismus geprägt.

    Neben seiner freien Arbeit war Timmer in der angewandten Kunst sehr aktiv. Er entwarf Wandmalereien und Mosaike für öffentliche Gebäude, schuf monumentale Skulpturen, arbeitete als Goldschmied und entwarf Schmuck und Gebrauchsgegenstände. Dabei engagierte er sich für eine Kunst, die den Alltag bereichern konnte – nicht nur in Museen, sondern auch auf der Straße und zu Hause.

    Rotterdam wurde zu seinem Wohnort und Arbeitsgebiet. Nach den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs trug er mit seinen monumentalen Werken zum Wiederaufbau der Stadt bei. Er glaubte, dass Kunst eine soziale Funktion habe: Sie müsse für alle sichtbar und zugänglich sein.

    Obwohl er im Laufe seines Lebens viele Aufträge erhielt und in Rotterdamer Kunstkreisen eine angesehene Persönlichkeit war, blieb er ein unabhängiger Geist. Er wählte seinen eigenen Weg abseits der großen modernistischen Bewegungen. Infolgedessen blieb sein Werk der breiten Öffentlichkeit manchmal weniger bekannt, doch unter Kennern wird er für seine technische Meisterhaftigkeit, seine Vielseitigkeit und seinen unnachgiebigen persönlichen Stil gelobt.

    Nach seinem Tod 1978 hinterließ er ein reiches und vielfältiges Werk, das immer wieder neu entdeckt und gewürdigt wird – eine Hommage an einen Künstler, der sein Handwerk ernst nahm, sich selbst jedoch nie zu ernst.

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