no title by Gust Romijn
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no title 1961

Gust Romijn

Original Öl auf Leinwand
100 ⨯ 160 ⨯ 2 cm
Preis auf Anfrage

CREATIE ART

  • Über Kunstwerk
    signature lower right (this work is also signed by Romijn’s friends:
    Winfried Gaul, Marc Verstockt, Daan van Golden en Guy VandenBranden.

    lit.: Gust Romijn, the painter(Schilling, 1989) page 51.

    provenance: Galerie Maris
  • Über Künstler

    Gust Romijn – mit vollem Namen Gustavus Adrianus Maria Romijn (Noordwijkerhout, 3. Oktober 1922 – Dreischor, 28. Januar 2010) – war ein niederländischer Bildhauer, Grafiker und Maler, der in der Nachkriegsmoderne der Niederlande eine bedeutende Rolle einnimmt. Sein Werk zeichnet sich durch einen stark konstruktiven Ansatz, ein architektonisches Formgefühl und ein ständiges Wechselspiel zwischen Figuration und Abstraktion aus.

    Romijn absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Architekten, die sein bildnerisches Schaffen nachhaltig prägte. 1943 begann er, sich der Malerei und Bildhauerei zu widmen. In den 1950er Jahren war er Mitglied der Venstergroep (Fenstergruppe), einer Gruppe junger Rotterdamer Grafiker, zu der auch Künstler wie Louis van Roode und Piet Roovers gehörten. Diese Gruppe strebte nach Innovationen in Form, Komposition und Technik. In dieser Zeit nahm Romijn an der E55 teil, für die er ein monumentales Wandgemälde von sechs mal zwei Metern schuf, und schloss sich der Liga Nieuw Beelden (Liga der Neuen Bilder) an, die Abstraktion, Konstruktion und modernistische Ideale betonte.

    Sein Werk erlangte auch internationale Anerkennung. 1958 nahm Romijn an der Weltausstellung in Brüssel teil, einer wichtigen Plattform für moderne Kunst und Architektur in Europa. In den 1960er Jahren lebte er kurz in New York, wo er mit internationalen Entwicklungen in der bildenden Kunst in Berührung kam, die sein Werk weiter vertieften und erweiterten.

    Nach seiner Rückkehr in die Niederlande verband Romijn seine künstlerische Tätigkeit mit Lehrtätigkeiten an der Rotterdamer Akademie und der Vrije Academie in Den Haag. Er lebte und arbeitete lange in Rotterdam, bevor er sich 1982 in Dreischor niederließ, wo er bis zu seinem Tod wirkte.

    Romijn erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nationalen Grafikpreis vom 5. Mai 1955 und den Prix Suisse 1957. Sein Werk bildet ein stimmiges und eigenwilliges Ganzes innerhalb der niederländischen Kunst des 20. Jahrhunderts, in dem handwerkliches Können, Experimentierfreude und eine architektonische Bildsprache zusammenkommen.

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