Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance
Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance
Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance
Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance
Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance
Nun Olga on Cross by Cécile Plaisance

Nun Olga on Cross 2024

Cécile Plaisance

Fotodruck
73 ⨯ 60 ⨯ 7 cm
ConditionExcellent
Derzeit nicht über Gallerease verfügbar

  • Über Kunstwerk
    Met een unieke techniek van lenticulaire fotografie brengt Cecile beweging en dynamiek in haar composities. Perfect voor kunstliefhebbers en verzamelaars die op zoek zijn naar iets bijzonders en uitdagends!
    Herkomst: rechtstreeks van kunstenares. Editie 1/8. Inclusief zwarte lijst.
    Afmetingen 70 x 57 cm. - met lijst 73 x 60 cm. Certificaat aanwezig.
    Original print on lenticulair sheet.
  • Über Künstler

    Cécile Plaisance ist eine französische bildende Künstlerin und Fotografin, die mit ihren ikonischen Lentikularporträts von Barbiepuppen und weiblichen Figuren internationale Berühmtheit erlangte. Mit einem scharfen Auge für Ironie, feministische Symbolik und Modeästhetik erforscht sie Themen wie weibliche Emanzipation, Konsum, Religion, Geschlechterrollen und die Dualität zwischen Schein und Wirklichkeit. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Glamour, Aktivismus und Satire.

    Plaisance begann ihre Karriere nicht in der Kunst, sondern in der Geschäftswelt. Sie studierte an der École Supérieure de Commerce in Paris und arbeitete viele Jahre im internationalen Marketing. Erst später folgte sie ihrer Leidenschaft für die Fotografie. Dieser Hintergrund im kommerziellen Sektor ist in ihrer Arbeit sichtbar, die sich oft auf die Welt des Luxus, der Werbung und sozialer Klischees bezieht.

    Weltberühmt wurde Plaisance durch ihre Lentikular-Fotodrucke, bei denen sich das Bild je nach Betrachtungswinkel verändert. Typischerweise zeigt die eine Seite eine perfekt gestylte Barbie in Haute Couture, während die andere Seite sie in Dessous oder nackt zeigt. Damit konfrontiert Plaisance ihr Publikum mit der Spannung zwischen äußerer Perfektion und innerer Wahrheit, zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und individueller Freiheit.

    Barbie, als Symbol für das über Generationen hinweg aufgezwungene Frauenbild, wird in ihrem Werk sowohl kritisiert als auch befreit. Plaisance spielt mit dieser Dualität, indem sie ihre Barbies nicht nur sexy, sondern auch rebellisch, durchsetzungsfähig oder spirituell macht. Sie kleidet ihre Figuren teilweise in Burkas oder lässt sie mit religiösen Attributen posieren und tritt so in einen Dialog über Freiheit, Identität und Heuchelei.

    Die Lentikulartechnik, bei der mehrere Bilder hinter einem Prisma zu einem changierenden Bild zusammengefügt werden, prägt ihren charakteristischen Stil. Dieses Medium unterstreicht ihr Thema der Illusion und Schichtung und lädt den Betrachter zur Interaktion ein. Ihre Arbeit wird oft als provokativ, glamourös und postmodern beschrieben – mit Einflüssen aus der Pop-Art, der Modefotografie und der feministischen Kunst.

    Seit Anfang der 2010er Jahre hat Plaisance weltweit in Galerien von Paris bis New York, London, Singapur und Miami ausgestellt. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Privatsammlungen enthalten und werden unter anderem von Art Angels (Los Angeles), Bel-Air Fine Art und Galerie Mark Hachem vertreten. Ihre Arbeiten sind auch auf Kunstmessen wie Art Miami, Art Basel und Scope zu sehen.

    Plaisance sieht ihre Arbeit als eine Form der visuellen Aktivierung: „Frauen müssen sich nicht zwischen Sexysein und Ernsthaftigkeit entscheiden. Wir sind vielschichtig – und das sollte man sehen.“ Indem sie die Weiblichkeit als kraftvoll und facettenreich anerkennt, bricht sie Tabus und zeigt, dass Kunst auch eine spielerische Form des Widerstands sein kann.